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Galerie V&V


Jürgen Eickhoff, Ovale Brosche, 2026, 935/- Silber, Lack, synth. Steine, ca. 10x4 x 3 cm
Jürgen Eickhoff NETZWERKE
Der Schmuck von Jürgen Eickhoff ist geprägt von einem System eines scheinbaren Chaos und einer fragilen Ordnung. Aus den konkreten architekturbezogenen Formen entwickelten sich freie Formen mit einem definierten Außen. Innen schlängeln sich die Drähte umeinander,
sind miteinander verbunden und kreuzen sich wie Synapsen. Eingebunden wurden diverse Fundstücke, wie Drahtfragmente, Nägel, Reflektor-
teile etc., die in den Schmuckstücken ein neues Zuhause finden. Die Steine wiederum haben definierte Farben, woraus sich vielfältige
Möglichkeiten ergeben.



Jürgen Eickhoff, Broschen, 2026, 935/- Silber, Lack, synthische Steine
Grundlage für diese Serie von Jürgen Eickhoffs Schmuckwerken sind seine Fotoarbeiten von Gullis, Abdeckungen von Entsorgungs- und Versorgungssystemen auf den Straßen in aller Welt, die die Grenze zu dem, was sich unter unseren Füßen abspielt beschreibt. Wir laufen
jedenTag über diese Teile, ohne uns besondere Gedanken zu machen. Dabei wird da unten unser Leben in vielfältiger Weise beeinflusst.
Sie sind Außengrenzen eines verschlungenen unterirdischen Netzes von Leitungen, Kanälen und Röhren, ohne die unsere Zivilisation
nicht denkbar wäre. Ein scheinbares Chaos folgt einer strengen Ordnung.
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